Hypnose bei Kindern

Kinder leben bis etwa im Grundschulalter aufgrund ihrer Gehirnreifung in einem hypnotischen Zustand. Aufgrund dessen ist es besonders wichtig mit viel Fingerspitzengefühl mit Kindern zu arbeiten und besondere Anforderungen und Feinfühligkeit sind an den Behandler gesetzt.

 

Anwendungsgebiete der Kinder-Hypnose: 

  • verschiedenste Ängste, wie z.B. soziale Ängste (Ängste in Gruppen, Schulangst)
  • nervöse Verhaltensangewohnheiten wie Daumenlutschen, Fingernägelkauen, Schlafstörungen oder innere Unruhe, Einnässen
  • Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Konflikte innerhalb der Familien, die es nicht bewältigen kann
  • nicht bewältigte, angstbesetzte Erlebnisse

Es ist wichtig, dass ihr Kind die Hypnose möchte. Eine Zwangshypnotisierung gegen den Wunsch des Kindes wird abgelehnt. Es geht auch nicht darum, ihr Kind "zu reparieren", sondern ihm zu helfen mit sich und seiner Umwelt wieder gut zurecht zu kommen und sich wieder wohl zu fühlen. 

 

Indirekte Hypnose über die Bezugsperson:

 

Manchmal kann es wichtig sein, auch die direkten Bezugspersonen in die Behandlung mit einzubeziehen. Oft ist das Kind Symptomträger für eine Problematik, die eine enge Bezugsperson hat. Diese Form der Hypnose hat sich besonders bewährt bei Trennungsängstlichkeit des Kindes.  Erfolge in diesem Bereich können nur unter Einbezug der Eltern erreicht werden.

 

Eine indirekte Hypnose kann auch dann indiziert sein, wenn der weitere sorgeberechtigte Elternteil der Hypnose seines Kindes nicht zustimmt.